Die Wahrnehmung des sozialen Status der Familie durch Jugendliche korreliert mit der Gesundheit und den Lebenschancen: Eine Kohortenlängsstudie mit zwei Unterschieden.

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Die Lebenschancen von Kindern hängen stark von den Ressourcen der Familie ab, in die sie hineingeboren werden. Kinder, die in einkommensschwachen Haushalten aufwachsen, leiden häufiger an psychischen Erkrankungen, haben Kontakt zur Justiz, leiden unter Bildungsversagen und sterben früher als Kinder aus wohlhabenderen Familien. Das soziale Gefälle ist eines der am häufigsten zitierten und reproduzierten Ergebnisse in Medizin, Sozialwissenschaften und Bildungsforschung. Dieser Effekt ist nicht allein auf Armut zurückzuführen. Der Gradient ist selbst bei denjenigen mit der höchsten sozioökonomischen Verteilung zu beobachten, bei denen der Zugang zur Gesundheitsversorgung, eine angemessene Ernährung, Bildungschancen und entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten reichlich vorhanden sind.

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